{"id":749,"date":"2015-06-29T09:41:47","date_gmt":"2015-06-29T07:41:47","guid":{"rendered":"http:\/\/ictplus.hr\/poliklinika2\/?page_id=749"},"modified":"2015-06-29T09:41:50","modified_gmt":"2015-06-29T07:41:50","slug":"zereberalparese","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/otroskarehabilitacija.si\/de\/zereberalparese\/","title":{"rendered":"Zereberalparese"},"content":{"rendered":"<h2>DEFINITION<\/h2>\n<p>\u201eZerebralparese ist eine Gruppe von dauerhaften St\u00f6rungen der Bewegungs- und Haltungsentwicklung, welche eine Aktivit\u00e4tseinschr\u00e4nkung verursachen, die einer nicht progressiven St\u00f6rung im sich entwickelnden fetalen oder kindlichen Hirn zuzuordnen ist. Die motorischen St\u00f6rungen der Zerebralparese sind oft mit St\u00f6rungen der Empfindung,\u00a0 der Perzeption, der Kognition, Kommunikation, und Verhalten,\u00a0 als auch der Epilepsie und sekund\u00e4ren muskuloskelettalen Problemen\u00a0 verbunden.\u201c<\/p>\n<p>Literatur:\u00a0International Workshop on Definition and Classification of Cerebral Palsy, Bethesda, Maryland, July 11\u201313. srpanj 2004; Executive Committee for the Definition of Cerebral Palsy: M.Bax, M.Goldstein, P.Rosenbaum, A.Leviton, N. Paneth).<\/p>\n<h2>H\u00c4UFIGKEIT<\/h2>\n<p>Die Krankheitsh\u00e4ufigkeit liegt zwischen 2-4\u2030.<\/p>\n<h2>URSACHE<\/h2>\n<p>Nach den Ursachen und daher auch nach einer m\u00f6glichen prim\u00e4ren Pr\u00e4vention von Zerebralparesen wird noch immer gesucht. Der Durchbruch, den Wissenschaftler in den letzten Jahren geschafft haben, besteht in der Erkenntnis, dass trotz vorherigen Annahmen, die meisten Zerebralparesef\u00e4lle nicht durch Geburtskomplikationen, sondern durch verschiedene pr\u00e4natale Faktoren und Vorg\u00e4nge verursacht werden.<\/p>\n<p>Stanley hat im Jahr 2000 die Ursachen von Zerebralparese als Risikofaktoren vorgeschlagen. Folgende Ursachen lassen sich unterschieden: pr\u00e4natale Faktoren, sehr fr\u00fche Geburt (vor der 32. Schwangerschaftswoche), extrem fr\u00fche Geburt (vor der 28. Schwangerschaftswoche), intrauterine Wachstumshemmung, Zeichen der perinatale Asphyxsie, multiple Schwangerschaften und postnatal erworbene Zerebralparese.<\/p>\n<p>Es gibt zahlreiche pr\u00e4natale urs\u00e4chliche Faktoren. Die TORCH-Infektionen (Toxoplasma gondii, Rubella, Cytomegalievirus und Herpes), die von der Mutter auf das Kind in den ersten zwei Trimestern \u00fcbertragen werden, k\u00f6nnen angeborene Gehirnmalformationen verursachen, und im letzten Trimester f\u00fchren sie zu Hirnsch\u00e4digungen. Der Alkoholkonsum w\u00e4hrend der Schwangerschaft wurde l\u00e4ngst als Ursache von Hirnschaden erkannt und wird auch als fetales Alkoholsyndrom bezeichnet. Das Rauchen w\u00e4hrend der Schwangerschaft geh\u00f6rt zu den Faktoren, die zu einem niedrigen Geburtsgewicht f\u00fchren, wobei seine sch\u00e4dliche Wirkung schon ab der 7. Schwangerschaftswoche einsetzt. Es gibt noch die seltene Krankheit famili\u00e4re Zerebralparese (eng. : family cerebral palsy), die f\u00fcr 1.5 % der Erkrankungen verantwortlich ist und autosomal rezessiv \u00fcbertragen wird.<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an einer Zerebralparese ist 30-mal h\u00f6her bei sehr fr\u00fch geborenen als bei Kindern die rechtzeitig geboren sind.<\/p>\n<p>Intrauterine Infektionen sind eine m\u00f6gliche Ursache von Zerebralparese(n), sowohl bei fr\u00fchgeborenen als auch bei rechtzeitig geborenen Kindern. Zu den h\u00e4ufigsten Erregern geh\u00f6ren B-h\u00e4molytische Streptokokken, E. coli und Listeria monocytogenes.<\/p>\n<p>Intrauterine Wachstumshemmung bedeutet, dass ein Kind mit zu geringem Gewicht im Verh\u00e4ltnis zu seinem Alter geboren wird. Der genaue Zusammenhang zwischen dieser Erscheinung und Zerebralparese ist noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>Sauerstoffmangel w\u00e4hrend der Geburt kann eine Zerebralparese verursachen aber geh\u00f6rt nicht zu den h\u00e4ufigsten Ursachen.\u00a0 Sauerstoffmangel kann durch Folgendes verursacht werden: lange und erschwerte Geburt, Nabelschnurvorfall, Mekonium im Fruchtwasser, Geburtstrauma, Beckenendlagegeburt und anderes.<\/p>\n<p>Multiple Schwangerschaften sind auch ein Risikofaktor, der zu einer Zerebralparese f\u00fchren kann, vor allem weil sie die Wahrscheinlichkeit einer Fr\u00fchgeburt und das Risiko f\u00fcr ein geringes Geburtsgewichts steigern.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche postnatale Ursachen von Zerebralparese sind\u00a0 Blutgerinnungsst\u00f6rungen, pr\u00e4natale Stoffwechselst\u00f6rungen, Infektion als die h\u00e4ufigste Ursache von postnatalen Enzephalopathie und Kopfverletzung als die zweith\u00e4ufigste Ursache.<\/p>\n<h2>KRANKHEITSBILD<\/h2>\n<p>Die Zerebralparese ist gekennzeichnet durch Bewegungsst\u00f6rungen. Neben den immer vorhandenen motorischen Symptomen, gehen Zerebralparese auch mit verschiedenen anderen Symptomen einher (Epilepsie, verz\u00f6gerte Sprachentwicklung und andere Sprachst\u00f6rungen, erh\u00f6hter Speichelfluss, geistige Behinderung, Ess-, Verhaltens-, Sensibilit\u00e4ts- und Lernst\u00f6rungen usw.). Dies bedeutet nicht, dass alle an einer Zerebralparese erkrankten Kinder alle oder einige von den genannten Komplikationen aufweisen, sonder nur dass sie h\u00e4ufiger bei Kindern erscheinen, die unter Zerebralparese leiden.<\/p>\n<p>Allein der Begriff Zerebralparese wird von Eltern als Paralyse, die Unf\u00e4higkeit sich zu bewegen, wahrgenommen. Eine Zerebralparese geht fast nie mit vollst\u00e4ndiger Unbeweglichkeit einher, aber die Bewegungsfunktion ist schon eingeschr\u00e4nkt und ihre Qualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Die Symptome setzen nicht gleich ein, sondern entwickeln sich mit der Zeit. Bei sehr kleinen Babies k\u00f6nnen die Symptome einer Zerebralparese\u00a0 \u00fcber eine sehr lange Zeit hinweg unbemerkt bleiben, so nehmen beispielsweise Eltern von Kindern mit Hemiparese im Durchschnitt erst im Alter von 6-8 Monaten die Probleme wahr, was relativ sp\u00e4t f\u00fcr eine optimale Rehabilitation ist. Zudem bleibt bei sehr kleinen Babies meistens erh\u00f6hter Muskeltonus, das deutlichste Zeichen von Zerebralparese, aus. Er ist in den meisten F\u00e4llen am Anfang eigentlich vermindert.<\/p>\n<p>Die Entwicklung von einem Kind, bei dem sich eine Zerebralparese entwickeln wird, ist ver\u00e4ndert (verz\u00f6gert, ver\u00e4ndert oder einige Entwicklungsmerkmale fallen komplett aus wie z.B. das Drehen vom Bauch auf den R\u00fccken, die M\u00f6glichkeit selbst\u00e4ndig zu sitzen u. a.)<\/p>\n<p>Bei allen Formen von Zerebralparese ist ein ver\u00e4nderter Muskeltonus (Muskelspannung) vorhanden, wobei es sich meistens um einen erh\u00f6hten Muskeltonus der Extremit\u00e4ten (Hypertonie), verminderten Muskeltonus (Hypotonie) oder schlagartige Ver\u00e4nderungen im Muskeltonus handelt. Oft sind auch primitive Reflexe vorhanden.<\/p>\n<p>Wegen den St\u00f6rungen des Muskeltonus und der K\u00f6rperhaltung treten im sp\u00e4teren Alter oft Kontrakturen (Einschr\u00e4nkungen der der Bewegung in einigen Gelenken) oder Deformationen (Skoliose, Luxation und Subluxation der H\u00fcftgelenke, Fu\u00dfdeformationen z.B. Valgus- oder Varusstellung) auf.<\/p>\n<p>Das Krankheitsbild kann auf Grund der Schwere der Erkrankung und der Symptomen\u00a0 sehr unterschiedlich aussehen.<\/p>\n<p>Bei Kindern, die an leichten Formen der Zerebralparese leiden, k\u00f6nnen die Einschr\u00e4nkungen geringer sein, als das was man normalerweise unter Zerebralparese versteht. Manchmal ist die Grenze zwischen \u201eeinem sehr ungeschickten Kind\u201c und einer milden Form der Zerebralparese sehr unklar.<\/p>\n<p>In schwereren F\u00e4llen k\u00f6nnen verschiedene Probleme auftreten und zwar mit dem Gehen (Hinken, erschwertes Gehen, Gehen mit Gehhilfen wie z.B. Walker oder Rollstuhl), mit dem Sitzen (Unf\u00e4higkeit aufzusitzen, instabiles Sitzen usw.), mit der Feinmotorik und generell allen motorischen Funktionen.<\/p>\n<p>In den schwersten F\u00e4llen sind Kinder (sp\u00e4ter auch als Erwachsene) rund um die Uhr v\u00f6llig auf die Pflege und F\u00fcrsorge\u00a0 von anderen angewiesen.<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt der Diagnose einer Zerebralparese ist unterschiedlich in den jeweiligen Anstalten und L\u00e4ndern. In unserer Poliklinik h\u00e4ngt die Diagnose nicht vom Alter des Kindes ab, sonder wir stellen die Diagnose, wenn wir einsch\u00e4tzen, dass die anormalen Bewegungsst\u00f6rungen als permanent einzustufen sind.<\/p>\n<h2>PROGNOSE<\/h2>\n<p>Bis 1997 enthielten Prognosen von zuk\u00fcnftigen F\u00e4higkeiten oder Einschr\u00e4nkungen von Menschen mit Zerebralparese meistens nur Beschreibungen, bzw. die Schwere des Krankheitsbildes wurde als leicht, minderschwer oder schwer bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Prognose der Krankheit an sich, einschlie\u00dflich der h\u00e4ufigsten Frage, ob das Kind laufen wird, war sehr prek\u00e4r.<\/p>\n<p>Seit 1997 wird eine Klassifikation der Schwere des Krankheitsbildes verwendet. Sie hat sich als sehr zuversichtlich erwiesen und ergibt eine relativ zuversichtliche Prognose \u00fcber die sp\u00e4teren M\u00f6glichkeiten und Einschr\u00e4nkungen eines Kindes mit Zerebralparese. Heute ist sie die am meisten verwendete Klassifikation auf der Welt. Es handelt sich um das Gross Motor Function Classification System (GMFCS), das aus 5 Stufen der Schwere des Krankheitsbildes besteht.<\/p>\n<p>Das GMFCS beschreibt die motorischen F\u00e4higkeiten von Kindern mit Zerebralparese. Das grundlegende Kriterium dabei ist ihre F\u00e4higkeit sich selbstst\u00e4ndig zu bewegen, mit dem Schwerpunkt auf dem Sitzen und Gehen. Der Unterschied zwischen den einzelnen Stufen basiert sich auf den funktionalen M\u00f6glichkeiten und den Bedarf nach unterschiedlichen Bewegungshilfen (Walker, Kr\u00fccken, Rollstuhl), wobei der Qualit\u00e4t der Bewegungen keine besonders wichtige Rolle im Rahmen der Klassifikation zugeschrieben wird.<\/p>\n<p>Die Stufe I (Level I) bezieht sich auf die leichtesten Formen der Zerebralparese und die geringsten Einschr\u00e4nkungen und Stufe V (Level V) auf die schwersten Formen der Zerebralparese, die die Erkrankten meistens v\u00f6llig abh\u00e4ngig von der Pflege und F\u00fcrsorge von anderen machen. Bei der Einstufung ist es wichtig, was das Kind zurzeit machen kann und welche motorischen Einschr\u00e4nkungen es hat, wobei die durchschnittliche und nicht die beste Funktionsf\u00e4higkeit zu ber\u00fccksichtigen ist. Die Erkrankungen werden abh\u00e4ngig von der Schwere des Krankheitsbildes und des Alters des Kinders (bis zum Alter von 2 Jahren, im Alter zwischen 2 und 4 Jahren, und 4 und 6 Jahren) eingestuft.<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist die Stabilit\u00e4t des GMFCS. In der fachbezogenen Literatur steht, dass ein Kind, das einer bestimmten Stufe des GMFCS zugeordnet wurde, wahrscheinlich in dieser Stufe auch bleiben wird, ungeachtet der Intervention durch Therapie (dies entspricht nicht v\u00f6llig der Meinung unserer Poliklinik, womit wir aber keinesfalls die Stabilit\u00e4t und die Bedeutung des GMFCS in Frage stellen wollen, siehe unter Rehabilitationsansatz Stoj\u010devi\u0107 Polovina).<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><br \/>\n1) Palisano R, Rosenbaum P, Walter S, Russell D, Wood E., Galuppi B.: Development and validation of a gross motor function classification system for children with cerebral palsy. Dev Med Child Neurol 1997; 39: 214-23.<br \/>\n2) Rosenbaum P, Palisano R., Bartlett DJ, Galuppi BE, Russell D.,: Delopment of the Gross Motor Function Classification System for cerebral palsy, Dev Med Child Neurol 2008, 50: 249-253<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>NAT\u00dcRLICHER VERLAUF EINER ZEREBRALPARESE<\/h2>\n<p>Es wird oft erwartet, und dies k\u00f6nnen wir jeden Tag im Umgang mit Patienten und ihren Familien sehen, dass es mit der Zeit einem an Zerebralparese erkrankten Kind immer besser gehen wird. Genau so oft sto\u00dfen wir auf Meinungen, dass \u201ewenn er\/sie erwachsen ist und mehr verstehen kann, dann wird er\/sie auch seine\/ihre Bewegungen, sein\/ihr Sitzen verbessern k\u00f6nnen u.\u00c4. (\u201eWenn er erwachen ist, wird er wissen, dass er auf den Fersen stehen soll und nicht auf den Zehen\u201c).<\/p>\n<p>Um unrealistische Erwartung zu vermeiden, ist es notwendig, zu wissen, wie die Zerebralparese \u00fcber mehrere Jahre hinweg verl\u00e4uft. Der Krankheitsverlauf\u00a0 l\u00e4sst sich am einfachsten mit der Klassifikation erkl\u00e4ren, die die Schwere des Krankheitsbildes bei Kindern mit ZP bewertet (GMFCS).<\/p>\n<p>Jeder Stufe des GMFCS kann ein bestimmter Prozentsatz an motorischen F\u00e4higkeiten zugeordnet werden (\u00fcblicherweise wird das Resultat der GMFM-Tests als dieser Prozentsatz genommen). So wird gesch\u00e4tzt, dass ein Kind mit Zerebralparese GMFCS-Stufe V, im Laufe seiner Entwicklung seine motorischen F\u00e4higkeiten zu etwa 15% entwickeln kann, gepr\u00fcft mit GMFM. Wenn er das Limit seiner motorischen F\u00e4higkeiten erreicht hat (f\u00fcr ein Kind mit CP GMFCS V geschieht dies im Alter von etwa 2 Jahren), ist es nicht wahrscheinlich, dass es weitere Fortschritte machen wird, und es ist noch unwahrscheinlicher, dass es in die Stufe IV \u00fcbergehen wird (leichtere Form). H\u00f6chstwahrscheinlich wird sein Zustand unver\u00e4ndert bleiben und sich mit der Zeit langsam verschlechtern, ungeachtet der Therapie- oder Interventionsart. So blieb der Zustand von 73% Kindern mit Zerebralparese, die an der Studie teilgenommen haben, die Palisano 2006 mit seinen Mitarbeitern durchgef\u00fchrt hat, der gleichen Stufe des GMFCS zugeordnet, und in den F\u00e4llen, wo sich der Zustand ver\u00e4ndert hatte, ging es meistens um eine Verschlechterung (in die h\u00f6here Stufe des GMFCS). Dieses Szenario stellt den nat\u00fcrlichen Verlauf der Zerebralparese dar.<\/p>\n<p>Diese Meinung teilen die meisten Wissenschaftler und \u00c4rzte, die sich mit der Zerebralparese besch\u00e4ftigen. Der Standpunkt, den unsere Poliklinik vertritt, ist anders. Wir sind der Auffassung, dass der nat\u00fcrliche Krankheitsverlauf durch intensive Rehabilitation beeinflusst werden kann (siehe Rehabilitationsansatz Stoj\u010devi\u0107 Polovina).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>KLASSIFIKATION<\/h2>\n<p align=\"left\">Es gibt mehrere Klassifikationen von Zerebralparese(n).<\/p>\n<p align=\"left\">Die schwedische Klassifikation wurde 1990 auf der Konferenz auf den Brijuni-Inseln wegen ihrer Simplizit\u00e4t angenommen. Gem\u00e4\u00df dieser Klassifikation unterscheiden wir:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1.\u00a0Spastische Zerebralparese<\/td>\n<td>Tetraparese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Hemiparese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Diparese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.\u00a0Dyskinetische Zerebralparese<\/td>\n<td>Meistens choreo-athetoide<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Meistens dyskinetische<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.\u00a0Ataktische Zerebralparese<\/td>\n<td>Diparese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Kongenitale (einfache)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"left\">Zerebralparese kann auch nach den jeweiligen betroffenen K\u00f6rperteilen untergeteilt werden:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Tip<\/td>\n<td>Hauptmerkmal<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Monopareze<\/td>\n<td>Selten, \u00fcblicherweise ist eine untere Extremit\u00e4t betroffen;\u00a0wahrscheinlicher ist die Hemiparese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hemipareze<\/td>\n<td>Arm und Bein auf ein und derselben K\u00f6rperh\u00e4lfte\u00a0betroffen\u00a0selten auch fraglich, ob es \u00fcberhaupt um eine ZP geht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Parapareze<\/td>\n<td>Ausschlie\u00dflich Beine betroffen, ordentliche Armfunktion,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dipareze<\/td>\n<td>Beine st\u00e4rker betroffen, Arme leichter betroffen, gering\u00a0\u00a0motorisch ungeschickte Finger<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tripareze<\/td>\n<td>Drei Extremit\u00e4ten betroffen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\nBilaterale spastische, drei\u00a0Extremit\u00e4ten vorherrschend\u00a0betroffen<\/td>\n<td>Alle vier Extremit\u00e4ten betroffen, aber eine ist geringer\u00a0betroffen und weist bessere Funktionsf\u00e4higkeit auf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tetrapareze<\/td>\n<td>Alle vier Extremit\u00e4ten betroffen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DEFINITION \u201eZerebralparese ist eine Gruppe von dauerhaften St\u00f6rungen der Bewegungs- und Haltungsentwicklung, welche eine Aktivit\u00e4tseinschr\u00e4nkung verursachen, die einer nicht progressiven St\u00f6rung im sich entwickelnden fetalen oder kindlichen Hirn zuzuordnen ist. 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