{"id":727,"date":"2015-06-29T09:15:37","date_gmt":"2015-06-29T07:15:37","guid":{"rendered":"http:\/\/ictplus.hr\/poliklinika2\/?page_id=727"},"modified":"2015-06-29T09:15:41","modified_gmt":"2015-06-29T07:15:41","slug":"martas-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/otroskarehabilitacija.si\/de\/martas-geschichte\/","title":{"rendered":"Martas Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"pb-video\"><div class=\"pb-video-content\"><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/3CN6OnQa7J8\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/div><\/div>\n<h2>Martas Geburt<\/h2>\n<p>Die Geschichte meiner Tochter beginnt in der 36. Schwangerschaftswoche, als mein Gyn\u00e4kologe eine intrauterine Wachstumsverz\u00f6gerung (IUGR) diagnostiziert hat, weshalb ich sofort ins Spital eingeliefert wurde. CTG und Ultraschalluntersuchung haben ergeben, dass Martas Entwicklung in den letzten drei Schwangerschaftswochen bedeutend verlangsamt war und die Schwangerschaft dringend\u00a0 mittels Kaiserschnitt beendet werden musste. Marta wurde 24 Stunden sp\u00e4ter geboren, sie wog 1800g,\u00a0\u00a0 Apgar-Score: 9\/10 (1 von 2 m\u00f6glichen Punkten bei der Bewertung des Muskeltonuses). Sie lag in der Neonatologie-Abteilung im Klinikkrankenzentrum (KBC) Split, wo sie ihre ersten 40 Lebenstage verbrachte. Am neunten Tag hat man bei einer Ultraschalluntersuchung des Gehirns eine relativ umfangreiche h\u00e4morrhagische periventrikul\u00e4re Leukomalazie (PVL) im Bereich der Basalganglien und Blutungen im Thalamus auf der linken Gehirnh\u00e4lfte festgestellt. Die Magnetresonanz hat am 20. Lebenstag die Ultraschallergebnisse best\u00e4tigt. Laut Befund ist die Besch\u00e4digung 3 Wochen vor Martas Geburt aufgrund des Infarkts der Arteriae cerebri mediae, einer von 4 zerebralen Arterien, entstanden. Ab diesem Moment war unsere Familie mit der Tatsache konfrontiert, dass Marta ein Kind mit besonderen Bed\u00fcrfnissen sein wird. Die Neonatologin erkl\u00e4rte uns, dass Marta f\u00fcr ihre weitere Entwicklung unserer gro\u00dfen Hilfe bedarf, um das Maximum ihrer F\u00e4higkeiten zu erlangen.<\/p>\n<div id=\"attachment_376\" style=\"width: 520px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/ictplus.hr\/poliklinika2\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/martaCTmali.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-376\" class=\"size-full wp-image-376\" src=\"http:\/\/ictplus.hr\/poliklinika2\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/martaCTmali.jpg\" alt=\"Martas MR des Gehirns, welches im Spital durchgef\u00fchrt wurde, weist einen umfangreichen Infarkt der mittleren zerebralen Arterie auf\" width=\"510\" height=\"543\" srcset=\"https:\/\/otroskarehabilitacija.si\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/martaCTmali.jpg 510w, https:\/\/otroskarehabilitacija.si\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/martaCTmali-282x300.jpg 282w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-376\" class=\"wp-caption-text\">Martas MR des Gehirns, welches im Spital durchgef\u00fchrt wurde, weist einen umfangreichen Infarkt der mittleren zerebralen Arterie auf<\/p><\/div>\n<h2>Konfrontation mit schlechten Nachrichten<\/h2>\n<p>Wir waren \u00fcberrascht und traurig. Ich war auf das kommende Szenario nicht gefasst, weil es so derma\u00dfen von meinen Hoffnungen abgewichen ist. Mein Gatte wiederum, hat im Internet wie verr\u00fcckt nach Informationen gesucht, was mit Marta geschehen wird und hat auf beste Prognosen gehofft. In diesem Moment waren wir uns nicht der Tatsache bewusst, dass eine Person, die eine Besch\u00e4digung wie Marta sie hat, 100 % ig Kandidat sein wird, bei der sich eine zerebrale Paralyse entwickeln wird. Die Neonatologin hat sich bem\u00fcht, uns die Herausforderung des \u00dcbens mit einem Kind, das eine Besch\u00e4digung des zentralen Nervensystems hat, n\u00e4her zu bringen, aber mit keinem Wort wurde eine zerebrale Paralyse als m\u00f6glicher Ausgang erw\u00e4hnt. Sie hat uns darauf vorbereitet, dass wir mit Marta viel \u00fcben m\u00fcssen. Heute sind wir ihr an den warmen Worten und der Geduld, die sie aufgewendet hat, um uns f\u00fcr die Variante zu entschlie\u00dfen, in welcher wir mit unserer Arbeit versuchen werden, die Grenzen der Diagnose zu verschieben, dankbar.<\/p>\n<p>Vor der Entlassung aus der Neonatologieabteilung erhielten wir Anleitungen \u00fcber Baby Handling sowie \u00dcbungsanleitungen, die auf der Bobath-Methode basieren. Nach Anleitung des Physiaters aus dem Krankenhaus in Split haben wir vier Mal t\u00e4glich je 20 Minuten ge\u00fcbt, gleicherma\u00dfen die linke und rechte K\u00f6rperseite, im gleichen Verh\u00e4ltnis \u00dcbungen f\u00fcr H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe. Aber der Zustand unserer Tochter hat sich nach Entlassung aus dem Krankenhaus von Tag zu Tag verschlechtert. Uns ist aufgefallen, dass sie \u00fcberhaupt nicht die rechte K\u00f6rperseite verwendet, als ob sie ihrer \u00fcberhaupt nicht bewusst ist. Ferner war die rechte K\u00f6rperseite, besonders die Hand, von Tag zu Tag immer st\u00e4rker verkrampft. Wir konnten ihre kleine Faust fast \u00fcberhaupt nicht mehr mit unseren H\u00e4nden \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Da Martas Besch\u00e4digung auf der linken Gehirnh\u00e4lfte war, ist es logisch, dass die rechte K\u00f6rperseite st\u00e4rker betroffen war. Wir waren der Ansicht, dass die physikale Therapie f\u00fcr Marta derselben Logik nach gestaltet werden m\u00fcsste. Gleichzeitig haben wir gesp\u00fcrt, dass wir mehr mit Marta \u00fcben m\u00fcssten, aber wir wussten nicht wie. Mit den erw\u00e4hnten Zweifeln haben wir uns an die Physiaterin in dem Krankenhaus von Split gewendet, in der Hoffnung, dass die physikale Therapie Martas Beschwerden angeglichen wird. Die Physiaterin behauptete ohne logische Erkl\u00e4rung, dass keine \u00c4nderungen im Inhalt und Umfang des \u00dcbungsprogramms f\u00fcr Marta notwendig seien. In diesem Moment haben wir verstanden, dass wir Hilfe anderweitig suchen m\u00fcssen. Marta war bereits 6 Monate alt, aber ihr Zustand war nicht vielversprechend. Wir hatten keine Zeit zum Experimentieren.<\/p>\n<p>Wir haben eine Kontrolluntersuchung bei Prof. Milena Stoj\u010devi\u0107 Polovina ausgemacht, deren Patient die Tochter unseres Bekannten war, der sehr mit der Vorgangsweise zufrieden war. Die Poliklinik betraten wir besorgt, in der Hoffnung, dass Prof. Stoj\u010devi\u0107 Polovina unsere Idee unterst\u00fctzen w\u00fcrde, mit Marta mehr und besser \u00fcben zu wollen. Ganz am Anfang der Kontrolluntersuchung hat Prof. Stoj\u010devi\u0107 Polovina die ungew\u00f6hnliche Frage gestellt:&#8220; Was halten Sie von ihrem Kind?&#8220; Bis dahin hat das niemand von den \u00c4rzten gefragt. Die Professorin hat sich zusammen mit uns auf die Matte gesetzt und uns gebeten, mit unserer Tochter zu spielen und hat dabei unsere und Martas Reaktionen beobachtet. Danach hat sie Marta durchsucht und festgestellt, dass es sich um ein interessiertes und warmes Kind handelt, dass motorische Schwierigkeiten hat. Sie erkl\u00e4rte uns, dass Marta zu der Population geh\u00f6rt, die ohne \u00dcbung eine 100 %ige Wahrscheinlichkeit hat, eine zerebrale Paralyse zu entwickeln, aber es w\u00e4re ein echter Schaden, einem so intelligenten Kind die M\u00f6glichkeit der Normalisierung zu entziehen. Sie schlug uns ganzt\u00e4gige, mehrj\u00e4hrige \u00dcbungen mit Marta nach einer eigen kreierten Methode vor.<\/p>\n<p>Wir haben eine Kontrolluntersuchung bei Prof. Milena Stoj\u010devi\u0107 Polovina ausgemacht, deren Patient die Tochter unseres Bekannten war, der sehr mit der Vorgangsweise zufrieden war. Die Poliklinik betraten wir besorgt, in der Hoffnung, dass Prof. Stoj\u010devi\u0107 Polovina unsere Idee unterst\u00fctzen w\u00fcrde, mit Marta mehr und besser \u00fcben zu wollen. Ganz am Anfang der Kontrolluntersuchung hat Prof. Stoj\u010devi\u0107 Polovina die ungew\u00f6hnliche Frage gestellt:&#8220; Was halten Sie von ihrem Kind?&#8220; Bis dahin hat das niemand von den \u00c4rzten gefragt. Die Professorin hat sich zusammen mit uns auf die Matte gesetzt und uns gebeten, mit unserer Tochter zu spielen und hat dabei unsere und Martas Reaktionen beobachtet. Danach hat sie Marta durchsucht und festgestellt, dass es sich um ein interessiertes und warmes Kind handelt, dass motorische Schwierigkeiten hat. Sie erkl\u00e4rte uns, dass Marta zu der Population geh\u00f6rt, die ohne \u00dcbung eine 100 %ige Wahrscheinlichkeit hat, eine zerebrale Paralyse zu entwickeln, aber es w\u00e4re ein echter Schaden, einem so intelligenten Kind die M\u00f6glichkeit der Normalisierung zu entziehen. Sie schlug uns ganzt\u00e4gige, mehrj\u00e4hrige \u00dcbungen mit Marta nach einer eigen kreierten Methode vor.<\/p>\n<p>Die Professorin war die erste Person, die uns ehrlich und direkt das Risiko einer zerebralen Paralyse erkl\u00e4rt hat. Wir waren von der Tatsache erstaunt, dass unsere Tochter so gro\u00dfe Beschwerden hat, aber gleichzeitig waren wir zufrieden, dass wir jemanden angetroffen haben, der uns helfen wird, mit Marta die gesamte, uns zur Verf\u00fcgung stehende Zeit zu \u00fcben. Am n\u00e4chsten Tag waren wir bereits zur Edukation bei Dr. Svetislav Polovina angemeldet, der ab diesem Moment Martas Rehabilitation geleitet hat.<\/p>\n<h2>Jahre auf der Matte verbracht<\/h2>\n<p>Dr. Polovina hat ein \u00dcbungsprogramm mit Marta kreiert, das 6-8 Stunden t\u00e4glich eingeschlossen hat.\u00a0 Vier bis f\u00fcnf Stunden haben wir Hand\u00fcbungen in dem Verh\u00e4ltnis 10:1 zu Gunsten der rechten Hand durchgef\u00fchrt. Die restliche Zeit haben wir Fu\u00df\u00fcbungen im Verh\u00e4ltnis 3:1 zu Gunsten der rechten Seite durchgef\u00fchrt. Ein solch intensives \u00dcbungsprogramm hat uns dazu gezwungen, dass wir zu meinen Eltern ziehen. Gro\u00dfmutter und Gro\u00dfvater haben den ganzen Haushalt gemacht und waren die Hauptunterhalter, damit Marta w\u00e4hrend all diesen \u00dcbungen so gut wie m\u00f6glich durchhalten kann. Am Anfang war es unheimlich schwer, die ganzen Tage auf der Matte zu verbringen. Von der Matte sind wir erst aufgestanden, als Marta nicht mehr konnte. Ich habe mit Marta den ganzen Morgen \u00fcber ge\u00fcbt und der Vater hat mit den \u00dcbungen nach der Arbeit fortgesetzt. Das Wichtigste war, dass Marta die \u00dcbungen gut akzeptiert und sie gerne und interessiert ge\u00fcbt hat. Ebenso wichtig war es, dass wir beide an den \u00dcbungen teilgenommen haben. Im Prinzip haben<\/p>\n<p>Vor zwei Jahren waren die \u00dcbungen schwer. Marta hat langsam Fortschritte gemacht, aber ohne Regressionen. Zagreb haben wir alle drei Wochen besucht, um neue \u00dcbungen zu machen und Unterst\u00fctzung zu bekommen. Dr. Polovina war mit Martas Fortschritten immer zufrieden. Jedes Mal hat er kleine und erreichbare Ziele gesetzt, die wir bis zur n\u00e4chsten Kontrolle verwirklicht haben. Als wir mit Marta gearbeitet haben, haben wir die Schwere und Tiefe ihres Zustands erfasst, aber auch die M\u00f6glichkeit der Verwirklichung eines Fortschritts durch kontinuierliches \u00dcben entdeckt. Aus der heutigen Perspektive wei\u00df ich nicht, wie wir all das ausgehalten haben. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die Angst um Martas Zukunft Motiv war, das auszuhalten, aber ebenfalls hat uns die W\u00e4rme und der Enthusiasmus von Dr. Polovina geholfen.<\/p>\n<p>Als Marta 18 Monate alt war, hat sie das ordentliche Drehen gemeistert. Als sie ein Jahr alt war, haben wir mit Krabbel\u00fcbungen begonnen, aber die Erlaubnis f\u00fcr ein selbst\u00e4ndiges Krabbeln hat sie erst mit drei Jahren bekommen, als sie ordentlich krabbeln konnte. Neben Krabbeln haben wir auch das\u00a0 Schubkarrenspiel ge\u00fcbt. Das Schubkarrenspiel war die technisch aufwendigste \u00dcbung, die wir hatten. Krabbeln war physisch und psychisch anstrengend, weil wir zu Dritt ge\u00fcbt haben. Der Papa hat die H\u00e4nde kontrolliert, w\u00e4hrend ich hinter Marta gekrabbelt bin, um ihre F\u00fc\u00dfe zu kontrollieren. Krabbeln dauerte t\u00e4glich 2,5 Stunden, was ziemlich\u00a0 anstrengend war. Stehen haben wir bis zum zweiten Jahr ge\u00fcbt. Die ersten Schritte hat sie mit 4 \u00bd Jahren\u00a0 gemacht. Stehen ist eine \u00dcbung, f\u00fcr welche mein Gatte und Marta enorm viel Energie aufgewandt haben, weil es sich um eine \u00dcbung gehandelt hat, die ziemlich statisch ist. In dieser Zeit wollte Marta manchmal nicht \u00fcben. Wir haben sie auf alle m\u00f6glichen Arten unterhalten, um ihr dasStehen zu erleichtern. Ich kann mich daran erinnern, dass der Doktor in die Luft gesprungen ist, als er gesehen hat, dass Marta ordentlich geht. Dann hat Prof. Stoj\u010devi\u0107 Polovina vorgeschlagen, dass wir uns f\u00fcr das Programm eines Therapiehundes f\u00fcr Marta anmelden sollen, damit Marta lernen kann, beim Moment des Verlassens des Hauses die rechte Hand besser zu verwenden. Spok kam ein halbes Jahr sp\u00e4ter. Durch Spielen und Spazierg\u00e4nge mit dem Hund hat Marta mit der rechten Hand ge\u00fcbt, ohne es zu wissen. Spok ist Martas heimlicher Therapeut und eine Br\u00fccke f\u00fcr die Gesellschaft.<\/p>\n<p>Au\u00dfer dem Doktor hat auch Dr. Andrea Polovina an den \u00dcbungen mit Marta teilgenommen, die uns \u00dcbungen nach der Vojta-Methode beigebracht hat. Ab dem zweiten Lebensjahr begannen wir mit der Defektologin Tamara Crnkovi\u0107 zu arbeiten, die bis zu dem heutigen Tag mit uns die rechte Hand besser \u00fcbt und die intellektuelle Entwicklung Martas f\u00f6rdert. Tamara hat uns beigebracht, wie Marta sich durch Spiel Marta weiter entwicklen kann. Auf ihren Vorschlag hinbegann Marta mit f\u00fcnf Jahren den Kindergarten zu besuchen. Tamara haben wir die ersten Buchstaben und Zahlen beigebracht und die Vorbereitung f\u00fcr die Eintragung in die Schule absolviert. Eine Zeit lang haben wir auch mit der \u00dcbungstherapeutin Sanja ge\u00fcbt, damit Marta sich selbst\u00e4ndig an- und ausziehen kann.<\/p>\n<p>Ich muss betonen, dass die Teamarbeit in der Poliklinik sehr gepflegt wird. Das ganze Team, die der Schl\u00fcssel zum Erfolg sind, funktionieren koordiniert. Alle Beschl\u00fcsse \u00fcber \u00c4nderungen der Therapie wurden gemeinsam von allen Teammitgliedern gefasst. Au\u00dferdem hat Dr. Polovina mit anderen \u00c4rzten , die wir besucht haben, kontaktiert, um das gesamte Bild \u00fcber Martas Entwicklung zu erfassen.<\/p>\n<p>Mit sechs Jahren konnte Marta wie ihre Altersgenossen gehen. Sie hat selbst\u00e4ndig zu laufen und auf einem Fu\u00df und zwei F\u00fc\u00dfen zu h\u00fcpfen gelernt. Es wurde der Beschluss \u00fcber die Senkung des \u00dcbungsprogramms gefasst. Marta ging mit sieben in die Schule. In der Klasse hat sie Freunde gewonnen und eine wunderbare Lehrerin gehabt. Heute ist sie 8 \u00bd Jahre alt. Sie ist eine sehr gute Sch\u00fclerin. Sie \u00fcbt eine halbe Stunde t\u00e4glich und im Gro\u00dfen und Ganzen meistert sie die Fertigkeiten ihrer Schulkameraden. Marta geht tanzen, nimmt Taekwondo- und Englischstunden. Sie hat Rollen und Eislaufen gelernt. Ab diesem Jahr hat sie auch die Grundlagen des Skifahrens gemeistert.<\/p>\n<p>Heute leben wir wir auch andere durchschnittliche Familien. Das schulden wir der Liebe, Beharrlichkeit und dem Wissen des Personals der Poliklinik Prof. Milena Stoj\u010devi\u0107 Polovina. Tief in mir ist das einzige, was ich bedauere, dass wir nicht sofort nach Martas Entlassung aus der Neonatologie die Poliklinik besucht haben. Viele \u00c4rzte, die wir heute besuchen, sagen, dass Marta ein medizinisches Wunder ist, aber wir wissen, dass sie ein Beweis daf\u00fcr ist, dass nur durch viel \u00dcbung, enormes Wissen und Gl\u00fcck erstaunliche Resultate erzielt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Martas Mutter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martas Geburt Die Geschichte meiner Tochter beginnt in der 36. Schwangerschaftswoche, als mein Gyn\u00e4kologe eine intrauterine Wachstumsverz\u00f6gerung (IUGR) diagnostiziert hat, weshalb ich sofort ins Spital eingeliefert wurde. 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